Fachzeitschrift fürs INT. MICE-Business 

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MICEboard unterstützt Pulse of Europe auf der IMEX 2017

Pulse of Europe ist eine unparteiische Bürgerinitiative, die 2016 von den Frankfurter Rechtsanwälten Daniel und Sabine Röder ins Leben gerufen wurde. Der zunehmende Erfolg nationalistischer und populistischer Bewegungen ließ den Entschluss reifen, die schweigende Mehrheit der Europa-Befürworter wachzurütteln, um die mögliche Zerstörung der Europäischen Union zu verhindern. MICEboard.com, deutschsprachiges MICE Online-Portal für Eventplaner, die regelmäßig international Veranstaltungen organisieren, engagiert sich zur bevorstehenden IMEX (16. bis 18. Mai 2017 in Frankfurt) für “Pulse of Europe”. Dazu sind am Messestand Aktionen geplant. So zeigen IMEX-Aussteller aus Europa am Mittwochmorgen (17.5.2017) um 9.15 Uhr am MICEboard-Stand G230 gemeinsam Flagge pro Europa. Ausserdem unterstützt das MICEboard-Team die Besucher der IMEX dabei, Kontakte zu europäischen und internationalen Ausstellern zu knüpfen, die für künftige Planungen relevant und geeignet sind.

Themenschwerpunkt Sicherheit auf der Stage|Set|Scenery

Vom 20. bis 22. Juni findet in Berlin erneut die Internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik Stage|Set|Scenery statt. Auf der Veranstaltung in 2015 (zweijähriger Turnus!) informierten sich rund 6.000 Fachbesucher bei 270 Ausstellern.

Umsichtige Planung und Kenntnis der Risiken sowie wirksame Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und der Arbeitssicherheit sind laut Christian Buschhoff (xEMP, Berlin) von zentraler Bedeutung. An drei Tagen will die Messe allen, die am Entstehungsprozess von Veranstaltungen und Produktionen beteiligt sind, eine Plattform zum Austausch bieten. Verschiedene Szenarien können auf der „Safety in Action-Bühne“ vorgespielt werden, wie z.B. der Brandschutzdialog einer Arbeitsgruppe von Forschern und Praktikern am ersten Messetag.

Darüber hinaus stellt Stefan Leitmannslehner (qounts) Ansätze vor, wie sich Evakuierungszeiten optimieren lassen. Andreas J. Mohnke (RIEDEL Communications) präsentiert zum Thema „Redundante Kommunikation unter freiem Himmel – Bild & Ton & Funk“. Die IGVW AG Dekobau sowie die AGVS stellen aktuelle Entwicklungen aus ihren Arbeitsbereichen vor.

Auf der Safety in Action-Bühne steht die Sicherheit bei Produktionen im Fokus. An Praxisbeispielen mit Artisten und Tänzern werden hier Gefährdungsschwerpunkte und Präventionsmaßnahmen erörtert – so etwa bei Theater- und Tanzaufführungen. Neu angeboten wird in diesem Jahr erstmals eine Simultanübersetzung Deutsch-Englisch und umgekehrt. Aussteller wie das IFIS-FR Ingenieurbüro für Informationssicherheit oder die Johanniter-Unfall-Hilfe präsentieren sich in unmittelbarer Nähe zur Safety in Action-Bühne am Meetingpoint Besuchersicherheit in Halle 23.

Weitere Informationen zum Programm:  www.stage-set-scenery.de

Copyright Bild: Messe Berlin, Foto: Sandra Wildemann

Länderübergreifendes Rekordjahr für die B&B HOTELS Gruppe

Der Budget-Markt legt weiter zu. Zum Jahreswechsel hatte die B&B Hotelgruppe 392 Hotels in sieben Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Polen, Tschechien und Marokko) in Betrieb und erzielte bei 6,8 Mio. Übernachtungen einen Gesamtumsatz von 424 Mio. Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 15 Prozent. Noch besser lief es auf dem deutschen Markt: Mit 90 Hotels habe man in 2016 einen Umsatz von fast 130 Mio. Euro erwirtschaftet – sogar eine Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zu 2015, erläutert Max C. Luscher, Geschäftsführer der B&B HOTELS GmbH Deutschland. Diese ist eine Tochter der französischen Kette Groupe B&B Hôtels.

 

Die Gesamtstrategie sieht vor, bis 2020 international 600 Hotels bzw. 50.000 Zimmer zu erreichen. Wachsen will man zu je einem Drittel in Frankreich, in Deutschland und „im Rest der Welt“ – dazu soll in weitere Märkte wie Belgien, Österreich, Brasilien und die Schweiz expandiert werden. Unternehmenspolitisch ist vor allem der Wechsel des Hauptanteilseigners mit dem Einstieg von PAI Partners im März 2016 von Bedeutung sowie die Intensivierung der im Februar 2017 beschlossenen Partnerschaft mit Foncière des Régions – die sich in einer Investition von 100 Mio. Euro für die Renovierung von 160 Häusern in Frankreich widerspiegelt.

Stadthalle in Bad Neustadt (Saale) eröffnet

Ein Großteil der Fassade wurde mit einer Verblendung aus heimischem Naturstein ausgeführt, so dass eine optische Anlehnung des Neubaus an das Hohntor und die Stadtmauer von Bad Neustadt erfolgt. Räumlich liegt das Augenmerk auf flexibler Nutzbarkeit. So beherbergt die neue Stadthalle neben einem großen Saal noch einen kleineren Vortragssaal (bis 120 Personen) und weitere Veranstaltungsräume. Um für größere Formate genug Kapazität zu haben, können Foyerflächen dem großen Saal zugeschaltet werden. Auf diese Weise finden bis zu 800 Personen sitzend im Hauptveranstaltungsbereich Platz.

 

Zum Schutz vor Lärm wurde der große Veranstaltungsaal im Innern des Gebäudes positioniert. Die Foyerflächen im EG/OG sind in Form von Galerien und Durchblicken visuell miteinander verbunden. Das Gebäude ist barrierefrei erschließbar und im Veranstaltungsbereich mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet. Der Betrieb der Stadthalle obliegt der Tourismus GmbH Bad Neustadt unter ihrem Geschäftsführer Michael Feiler, für die Architekturplanung zeichnete die pbr Planungsbüro Rohling AG verantwortlich.

Copyright Bild: Michael Miltzow, www.bildwerk-weimar.de

Aktuelles Ranking der Mystery Shopping Agenturen

Von Dezember 2016 bis Januar 2017 befragte das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH über tausend registrierte Testkäufer zum Mystery Shopping. Dazu wurden 37 Anbieter in Bezug auf Auftragsvolumen, Aufgabenvorbereitung, Fragebogenqualität sowie Kontakt und Bezahlung untersucht. Testsieger ist das Institut gorath servicetest mit 77,3 von 100 möglichen Punkten, gefolgt von IMK und IPSOS Loyalty mit jeweils 77 Punkten.

Die Gesamtbewertung der Mystery Shopping Institute durch Testkunden fiel ebenfalls positiv aus. Vertrauensvolle Kommunikation sowie gute Erreichbarkeit wie  Schulung spielen hier die Hauptrolle. Insgesamt zeigt der Mystery Shopper Monitor 2017 auf, wie positiv sich die Branche entwickelt hat. In Deutschland setzen über 100 Marktforschungsinstitute schätzungsweise jährlich 2,5 Mrd. Euro um. Mystery Shopping fasst Methoden der Marktforschung zusammen, bei denen verdeckt arbeitende Testkunden die Servicequalität von Unternehmen nach einheitlichen Vorgaben dokumentieren.

Die vollständige Studie gibt es unter:

https://www.splendid-research.com/studien.html

„Big Data“ aus dem Weltall? Spannender Startup-Wettbewerb

Zusammen mit dem Darmstädter Erdbeobachtungslabor FabSpace 2.0, das vom Institut für Geodäsie der TU Darmstadt gemeinsam mit der cesah GmbH – in unmittelbarer Nähe zum ESA Kontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt (mep berichtete in Ausgabe 1/17) – verwaltet wird, richtet die Software AG einen Gründerwettbewerb für Startups aus. Er wurde jüngst auf der CeBIT in Hannover für junge Unternehmen ins Leben gerufen, die mit satellitengestützen Daten ins Geschäft kommen wollen.

Satellitendaten aus Navigation, Telekom und Erdbeobachtung sind schon heute ein Schlüssel bei der Umsetzung von innovativen Geschäftsideen. Zivile Erdbeobachtungsdaten werden von der European Space Agency (ESA) über das europäische COPERNICUS-Programm erfasst und kostenlos zur Verfügung gestellt. Das von der EU-Kommission in sechs Ländern als „Horizon 2020 Projekt“ finanzierte FabSpace 2.0 bietet Zugang zu Satellitendaten und Erdbeobachtungstools.

Der Startup-Wettbewerb  – Achtung: Die beste Lösung gewinnt eine von der Software AG gesponserte Reise ins Silicon Valley! – soll sich mit den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Erdbeobachtung auseinandersetzen. Die Anzahl der freien Plätze ist begrenzt, Registrierung ab sofort online möglich. Weitere Informationen unter:

startupweek.fabspace-germany.de.

Dialog zwischen der Messewirtschaft und EU in Brüssel

Rund 50 Teilnehmer aus dem EU-Parlament und der europäischen Messewirtschaft hatten sich zum ersten „Exhibition Industry EU Dialogue“, einer gemeinsamen Veranstaltung der Messe-Institutionen EMECA (European Major Exhibition Centres Association), AUMA (Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft) und des Messe-Weltverbands UFI getroffen.  „Mit dem Exhibition Industry EU Dialogue möchten wir verbandsübergreifend Synergien schaffen und ein gemeinsames Veranstaltungsformat in Brüssel etablieren, das der Messewirtschaft die Möglichkeit bietet, vor Ort in den Dialog mit hochkarätigen Vertretern des Europäischen Parlaments zu treten“, beschreibt Kölns Messechef Gerald Böse als Vorsitzender des europäischen UFI Chapters den Charakter des neuen Formats.  Der Freihandel als Hauptfaktor für wirtschaftliches Wachstum in Europa war wichtigster Themenschwerpunkt der Veranstaltung. Außerdem ging es um den von der EU geförderten Ansatz, den europäischen Markt touristisch attraktiver für internationale Gäste zu gestalten sowie um die Förderung von KMU’s bei der Ausweitung ihrer internationalen Geschäftsaktivitäten. Die Auftaktveranstaltung stieß auf reges Interesse der Teilnehmer, sodass der „Dialogue“ künftig regelmäßig in Brüssel stattfinden soll.  Zu einem weiteren Experten-Austausch lädt der Weltverband UFI gemeinsam mit der Koelnmesse vom 10. bis 12. Mai 2017 auf das Kölner Messegelände ein. Dann geht es u.a. um zukünftige Geschäftsmodelle von Messeveranstaltern, den Ausbau digitaler Angebote und neue Veranstaltungsformate. Die Programminhalte der „UFI European Conference 2017“ und weitere Informationen zur Anmeldung findet sich hier:http://ufievent.org/cologne.

Copyright: Philippe Veldeman

Famab New Talent Award 2017 an der Hochschule Osnabrück

Der FAMAB NEW TALENT AWARD ist in diesem Jahr an der Hochschule Osnabrück zu Gast: Am 30. Mai werden bundesweit die kreativsten jungen Talente aus der Branche gesucht. Dazu wird der Nachwuchspreis in den zwei Hauptkategorien „Event“ und „Architecture“ ausgelobt; Konzept ist, dass Studierende aus sechs deutschen Hochschulen gegeneinander antreten.

Im einzelnen werden in der Kategorie „Event“ Teams mit dem Studienschwerpunkt Event und Kommunikation in einem dreistufigen Wettbewerb gegeneinander antreten und ihre Live-Kommunikationskonzepte vorstellen. Aus dem Bereich „Architecture“ kämpfen talentierte Nachwuchskräfte mit kreativen Raumideen um die Gunst der Jury und des Publikums. Sie präsentieren ihre Konzepte aus dem Bereich Best Temporary Design oder Best Permanent Design live auf der Bühne.

Auch ein Team der Hochschule Osnabrück ist mit von der Partie. Die fachliche Leitung haben Prof. Dr. Kim Werner, Professorin für Veranstaltungsmanagement und Jost von Papen, Hochschullehrer für Kommunikation. Das Engagement geht jedoch über die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die fachliche Betreuung des Teams deutlich hinaus. Nach dem Motto „vom Nachwuchs für den Nachwuchs“ werden sich Studierende der Hochschule um die gesamte Planung und Organisation der zweitägigen Veranstaltung kümmern.

Im Rahmen des Moduls „Dramaturgie und Inszenierung“ unterstützt Jost von Papen die Studierenden bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Veranstaltung. Zusätzlich bindet die Hochschule Osnabrück zwei Gastdozenten aus der Praxis mit ein: Der Berliner Bühnenbildner und Light-Designer Fred Pommerehn und der Osnabrücker Projektionskünstler Tim Rossberg werden das Projekt ebenfalls begleiten. Motto der Veranstaltung ist in diesem Jahr „Connectivity“.

Auch dies sollte motivieren: Im Anschluss an den Wettbewerb können die Nachwuchskräfte im Rahmen eines Job-Datings potenzielle Arbeitgeber in Kurzgesprächen kennenlernen und in lockerer Atmosphäre die gegenseitigen Erwartungen, Wünsche und Optionen ausloten. Weitere Information und Tickets unter:

www.famab.de/awards/famab-new-talent-award

Europas erstes NYX Hotel in Mailand

Mit dem NYX Milan öffnet das erste „Lifestyle-Hotel“ aus dem Hause Leonardo. Neben 299 Zimmern und fünf unterschiedlichen F&B-Locations bietet das Haus auch eine Roof-Top-Terrasse im 12. Stock, die einen Blick über die Modemetropole ermöglicht. Für das erste NYX Hotel in Europa haben die Leonardo Hotels in die Umsetzung mehr als 10 Mio. Euro investiert. Teil des NYX-Konzeptes ist der Einbau von Street Art und Graffiti-Kunst ins Gesamtkonzept. Bei der Einrichtung setzt man im Kontrast auf hochwertiges italienisches Mobiliar. –

Im März wird außerdem Warschau als neue Destination ins Leonardo Portfolio aufgenommen. Das bisher als „JM Hotel Warsaw Center“ bekannte Hotel im JM Tower mit 178 Zimmern und sechs Veranstaltungsräumen wird künftig unter dem Namen „Leonardo Royal Hotel Warsaw“ geführt.

Copyright: Leonardo Hotels

Jobbörse für Geflüchtete und Migranten im Estrel Berlin

Offiziellen Angaben zufolge besuchten am 25. Januar rund 3.500 Teilnehmer die Jobmesse, um sich über 3.000 offene Stellenangebote zu informieren. „Viele zufriedene Gesichter auf Besucher- wie Ausstellerseite“ ortete Manuel Wrobel, Projektleiter der Messe im Estrel Berlin. Eine repräsentative Befragung vor Ort ergab, dass die Messe von 75 Prozent der Besucher eine “sehr gute” bis “gute” Gesamtbewertung erhielt – sie waren vor allem mit der Vielfalt der ausgeschriebenen Berufe zufrieden und konnten direkt vor Ort neben ersten Gesprächen auch konkrete Termine für weiterführende Bewerbungsgespräche oder Probearbeiten vereinbaren. Zudem habe sich der Anteil der Frauen unter den Besuchern im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt und lag damit bei 34 Prozent.

 

Die sechs Quadratmeter großen Kojen für alle 195 Aussteller bauten die messeexperten mac aus Langenlonsheim bei Bingen. – Die erste Jobbörse, die im Februar 2016 stattfand, richtete sich in erster Linie an Geflüchtete; in diesem Jahr bieten die Veranstalter, das Estrel Berlin und die Agentur für Arbeit Berlin Süd, auch Migranten, die vor vergleichbaren Herausforderungen stehen, die Möglichkeit zu einem beruflichen Neustart. Zu den Unterstützern der Jobbörse gehören die IHK Berlin, Berlin Partner, visitBerlin Partnerhotels e.V. sowie Partner aus der Wirtschaft wie die Gegenbauer Holding und Boehringer Ingelheim Deutschland.

Copyright: Hannibal Hanschke